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Use Case, Planungsbüro, 2026

Ausschreibungen im Planungsbüro: 30 Minuten Prüfung statt 10 Stunden Akquise am Tag

Wie ein Agent, der mit dem konkreten Büro-Profil arbeitet, täglich zehn Mitarbeiter-Stunden Ausschreibungs-Akquise auf dreißig Minuten Prüfung verkürzen kann, ohne auf generische Vergabe-KI zu setzen. Eine Use-Case-Studie auf Basis unseres produktreifen PoC.

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Möglicher Effekt

20×

Weniger Zeit in der Akquise (Hochrechnung aus den Ist-Werten des Büroinhabers)

Branche
Planungsbüros (Architektur- und Ingenieurleistungen), Mittelstand ab etwa 50 Mitarbeitenden
Umfang
Vollständig gebauter PoC; Hochrechnung auf Basis der Ist-Werte, die das Büro genannt hat
Eingesetzte Technologien
Claude Sonnet, Next.js, Postgres, TED, DÖE

Ausgangslage

Mehrere Mitarbeitende arbeiten täglich an der Ausschreibungs-Akquise: Sie sichten Bekanntmachungen auf TED und DÖE, ordnen sie ein, schreiben Bewerbungsunterlagen, wählen passende Mitarbeitende nach Kompetenz aus und fragen Kooperationspartner an. Wer nur nach Stichworten filtert, bekommt Trefferlisten, die auf tausende Büros gleichzeitig passen und auf keines wirklich.

Was wir gebaut haben

Der Agent arbeitet nicht mit einem allgemeinen Stichwortfilter, sondern mit dem Profil des Büros: seine Referenzen, die Kompetenzen der Mitarbeitenden, die festen Kooperationspartner und die je Sparte festgelegten Ziel-Auftragsgrößen. Claude Sonnet ordnet neue Bekanntmachungen von TED und DÖE anhand dieses Profils ein und erstellt das Bewerbungsdokument in Word automatisch.

Schwerpunkte

  • Abgestimmt auf Ihr Büro-Profil

    Eine Vergabe-KI, die Ihr Büro nicht kennt, kann nur allgemeine Treffer liefern. Wir indexieren Ihre Referenzliste, die Kenntnisse Ihrer Mitarbeitenden, Ihre festen Kooperationspartner und die Auftragsgrößen, die sich für Sie wirtschaftlich rechnen. Die Einordnung zeigt dann, was Ihr Büro tatsächlich leisten kann, und nicht, was auf zehntausend andere Büros genauso passt.

  • Von der Sichtung bis zur Präsentation

    Der Agent übernimmt den gesamten Akquise-Prozess: Er filtert Bekanntmachungen von TED und DÖE, ordnet sie ein, erstellt das Word-Dokument, sucht passende Mitarbeitende aus Ihrer Personaldatenbank und schlägt Kooperationspartner vor. Kommt eine Bewerbung in die nächste Runde, erstellt derselbe Agent die Präsentation nach demselben Prinzip.

  • Compliance bleibt im Büro

    Wir bauen keine KI, die vergaberechtlich urteilt. Der Agent übernimmt nur die Vorarbeit: sichten, einordnen, entwerfen, Mitarbeitende nach Kompetenz zuordnen. Die rechtskonforme Fertigstellung (Eigenerklärungen wie die EEE, Einhaltung des Verfahrens) bleibt in Ihrem bestehenden Workflow. Das Risiko nach VgV, GWB und HOAI bleibt in Ihrer Hand.

Warum Vergabe-KI Ihr Büro-Profil kennen muss.

Vergabe-Software gibt es seit Jahren. Was bisher fehlt, ist eine Vergabe-KI, die versteht, wofür Ihr Büro steht. Ein reiner Stichwortfilter kennt Ihr Büro-Profil nicht. Er liefert eine Trefferliste, die auf tausende Büros gleichzeitig passt und auf keines wirklich. Aussortieren müssen dann wieder die Akquise-Verantwortlichen selbst. In unserer Use-Case-Studie für mittelständische Planungsbüros haben wir den Agenten stattdessen auf das konkrete Büro-Profil abgestimmt: Referenzen, Kompetenzen der Mitarbeitenden, feste Kooperationspartner und die je Sparte festgelegten Ziel-Auftragsgrößen. Hochgerechnet werden aus täglich 10 Mitarbeiter-Stunden Akquise 30 Minuten Prüfung, also Faktor 20. Ein Standard-Tool empfehlen wir deshalb nicht. Genau diesen Ansatz haben wir als funktionierenden PoC für ein Planungsbüro gebaut: Wir haben Referenzliste und Personaldatenbank indexiert, den Klassifikations-Prompt mit echten Bekanntmachungen betrieben und die Vorauswahl auf die eigenen Leistungen des Büros abgestimmt. Die vollständige Umsetzung hat das Büro nie beauftragt. Der Prototyp läuft, und er ist der Startpunkt für das nächste Büro.

Die berechtigte Sorge

Wieder ein Vergabe-Filter, der alles über 5 Mio. € aussortiert, ohne zu prüfen, ob Ihr Profil tatsächlich passt.

Das Muster in der Branche

Mittelständische Planungsbüros verfolgen jeden Tag Ausschreibungen auf TED und DÖE. Der Akquise-Prozess ist über Jahre gewachsen. Typischerweise arbeiten mehrere Mitarbeitende je zwei Stunden täglich an verschiedenen Schritten: Bekanntmachungen sichten und einordnen, Bewerbungsunterlagen schreiben, passende Mitarbeitende nach Kompetenz aus der Personaldatenbank auswählen, Kooperationspartner anfragen.

Unterm Strich sind das rund 10 Stunden am Tag, also gut eine Vollzeitstelle, für Bewerbungen statt für Planung.

Ein Filter, der nur nach Stichworten sucht, weiß nicht, was ein Büro tatsächlich baut. Er liefert deshalb viele Bekanntmachungen, die nicht passen, und aussortieren muss wieder ein Mensch.

Architektur

Der Agent arbeitet nicht mit einem allgemeinen Stichwortfilter, sondern mit dem Profil des Büros. Dafür indexieren wir:

  1. Referenzen indexieren: Die Referenzen des Büros bekommen Tags für Sparte, Auftragsgröße, Bauphase und regionale Verteilung.
  2. Kompetenzen erfassen: Aus der Personaldatenbank kommen die Kompetenzen der Mitarbeitenden: Fachgebiete, Software-Kenntnisse, Zertifikate, typische Projektgrößen.
  3. Kooperationspartner: Die festen Partner sind nach Sparten getaggt, zusammen mit der Bilanz der bisherigen Zusammenarbeit.
  4. Ziel-Auftragsgrößen: Je Sparte legt das Büro fest, unterhalb welcher Auftragsgröße sich eine Bewerbung wirtschaftlich nicht lohnt.

Der Agent (Claude Sonnet) ordnet neue Bekanntmachungen von TED und DÖE anhand dieses Profils ein. Treffer mit hoher Bewertung gehen direkt in die automatische Word-Erstellung. Treffer mit mittlerer Bewertung landen auf einer Prüfliste für eine einzige Akquise-Verantwortliche. Kommt eine Bewerbung in die nächste Runde, erstellt derselbe Agent die Präsentation nach denselben Kriterien aus dem Büro-Profil.

Compliance: Der Agent übernimmt nur die Vorarbeit. Eigenerklärungen wie die EEE (Einheitliche Europäische Eigenerklärung) und die rechtskonforme Durchführung des Verfahrens bleiben im bestehenden Workflow des Büros. Das Risiko nach VgV, GWB und HOAI bleibt vollständig in der Hand des Büros.

Modellrechnung

Die Hochrechnung geht von den Ist-Werten aus, die der Büroinhaber genannt hat (10 Mitarbeiter-Stunden pro Tag in der Akquise), und ist gegen die TED- und DÖE-Bekanntmachungen validiert, die der PoC verarbeitet hat:

  • 10 Mitarbeiter-Stunden pro Tag → 30 Minuten Prüfung in der Akquise (Faktor 20)
  • Eigenschaft der Architektur: Fällt der Engpass beim Einordnen weg, lassen sich mehr Bewerbungen ohne zusätzliches Personal bearbeiten.
  • Eigenschaft der Architektur: Die Zuordnung nach Kompetenz wird einheitlicher, weil der Agent eine indexierte Personaldatenbank nutzt statt einer manuellen Zuordnung.

Die frei gewordene Zeit fließt zurück in die fachliche Planung. So wandert gut eine Vollzeitstelle aus der Akquise in die Planung, mit denselben Leuten.

Methodik im Detail

Damit der Faktor 20 nachvollziehbar bleibt, hier die Rechnung an einem generischen Planungsbüro aus dem Mittelstand. Grundlage sind die Ist-Werte des Büroinhabers und die Soll-Bearbeitungszeit, die wir im vollständig gebauten PoC validiert haben.

Branchentypische Annahmen

  • Aufkommen auf TED und DÖE (Deutschland): Wir rechnen mit 800–1.200 relevanten Bekanntmachungen pro Woche über alle Sparten. TED ist die EU-weite Plattform, der Datenservice Öffentlicher Einkauf (DÖE) bündelt die Bekanntmachungen von Bund, Ländern und Kommunen.
  • Trefferquote nach Indexierung des Büro-Profils: Typisch sind 0,5–2 % der neuen Bekanntmachungen echte Treffer für ein spezialisiertes Büro. Der Rest passt zur Sparte, aber nicht zum konkreten Profil.
  • Manueller Sichtungsaufwand ohne Vorklassifikation: rund 3 Min pro Bekanntmachung × 200 Bekanntmachungen/Tag = 600 Min/Tag = 10 Mitarbeiter-Stunden/Tag (Ist-Wert laut Büroinhaber).
  • HOAI-Honorarzonen: Für spezialisierte Büros sind vor allem Aufträge in den oberen Honorarzonen IV und V interessant, weil dort die Honorarsätze höher liegen.
  • Vergaberecht: Eigenerklärungen wie die EEE bleiben im bestehenden Workflow des Büros. Die KI nimmt keine vergaberechtliche Bewertung vor. Das Risiko nach VgV, GWB und HOAI bleibt in der Hand des Büros.

Die Rechnung

  • Faktor 20: 600 Min/Tag (Ist-Aufwand laut Büroinhaber) / 30 Min/Tag (im PoC validierte Soll-Bearbeitungszeit für die Prüfung der gefilterten Top-Treffer) = 20×. Die Soll-Zeit haben wir im vollständig gebauten PoC an echten TED- und DÖE-Bekanntmachungen gemessen, nicht modelliert.
  • Was das in Stellen bedeutet: Bei 8 Stunden pro Arbeitstag entsprechen 10 Mitarbeiter-Stunden etwa 1,25 Vollzeitstellen in der Akquise. Akquise bringt kein Honorar, Planungsleistung schon. Jede Stunde, die aus der Akquise in die Planung wandert, lässt sich abrechnen.

Wovon das Ergebnis abhängt

  • In kleineren Büros (unter 50 Mitarbeitende) sinkt die absolute Zahl gesparter Stunden. Der Faktor bleibt, aber die Wirtschaftlichkeitsrechnung für den Pilot sieht anders aus.
  • Bei stark spezialisierten Büros (z. B. ausschließlich Tragwerksplanung in Honorarzone V) lässt das typische TED-Volumen noch schärfer filtern. Der Faktor kann auf 30–40× steigen, weil die Trefferquote unter 1 % liegt und manuelles Sichten entsprechend ineffizienter ist.

Die zentrale Erkenntnis

Eine Vergabe-KI, die nichts über das Büro weiß, kann nur allgemeine Treffer liefern. Entscheidend ist nicht das Modell, sondern die Indexierung des Büro-Profils. Ohne diesen Schritt liefert auch ein starkes Modell wie Claude Sonnet nur durchschnittliche Treffer.

Genau das haben wir gebaut: einen funktionierenden PoC, der das Büro-Profil indexiert und mit echten TED- und DÖE-Bekanntmachungen läuft. Die vollständige Umsetzung wurde nie beauftragt, der Prototyp läuft trotzdem. Für das nächste Büro ist er der Startpunkt eines PoC-Sprints und kein Konzept auf Papier.

So starten Sie

Am schnellsten übertragen Sie das auf Ihr Unternehmen mit einem PoC-Sprint auf Ihren echten Daten. Er läuft nach wenigen Tagen.

  • PoC-Sprint

    Tage bis zwei Wochen

    Sie haben eine Idee und wollen wissen, ob sie trägt, bevor Sie Geld investieren.

    Laufender Prototyp, Demo, Architektur-Notiz, Umsetzungsplan

  • Produkt-Build

    Wochen, nicht Quartale

    Aus einer Idee oder einem Prototyp soll etwas werden, das im Alltag läuft.

    Laufendes System, Design, Cloud-Einrichtung, Dokumentation, Übergabe

Compliance

Wir bauen keine KI, die vergaberechtlich urteilt. Der Agent übernimmt nur die Vorarbeit: sichten, einordnen, entwerfen, Mitarbeitende nach Kompetenz zuordnen. Die rechtskonforme Fertigstellung (Eigenerklärungen wie die EEE, Einhaltung des Verfahrens) bleibt in Ihrem bestehenden Workflow, bei Bedarf mit Ihrer anwaltlichen Beratung. So bleibt das Risiko nach VgV, GWB und HOAI vollständig in Ihrer Hand. Wir hosten in EU-Regionen, schließen den AVV vor Projektstart und können das System auch auf Ihren eigenen Servern betreiben, wenn das Datenschutzkonzept Ihres Büros das verlangt.

Häufige Fragen

Welche Vergabeplattformen sind angebunden?

Standardmäßig TED (Tenders Electronic Daily), die EU-weite Plattform, und den Datenservice Öffentlicher Einkauf (DÖE), der die Bekanntmachungen von Bund, Ländern und Kommunen bündelt. Zusammen bringen beide einen Großteil der Bekanntmachungen, die für Planungsbüros in Deutschland relevant sind, an einen Ort. Weitere Plattformen wie evergabe.de, Vergabe24, subreport oder DTAD binden wir an, wenn Ihr Büro Ausschreibungen aus diesen Quellen verfolgt. Die konkrete Anbindung prüfen wir am ersten Tag des PoC-Sprints.

Was unterscheidet das von generischen Vergabe-Tools?

Ein Tool, das Ihr Büro nicht kennt, kann öffentliche Bekanntmachungen nur nach Stichworten filtern. Das Ergebnis sind viele Treffer, die nicht passen: zu klein, zu groß, falsche Sparte, keine passenden Kompetenzen. Wir gehen anders vor. Im PoC-Sprint indexieren wir Ihre Referenzliste, die Kompetenzen Ihrer Mitarbeitenden, Ihre festen Kooperationspartner und Ihre Ziel-Auftragsgrößen. Der Agent ordnet neue Bekanntmachungen anhand dieses Profils ein und liefert eine kurze, vorsortierte Trefferliste statt einer unsortierten Flut.

Wie schnell sehen wir Ergebnisse?

Der PoC-Sprint dauert einige Tage bis zwei Wochen: Der Agent ordnet echte Bekanntmachungen von TED und DÖE ein, abgeglichen mit Ihrem Büro-Profil. Bei der vollständigen Umsetzung folgen innerhalb weniger Wochen die automatische Dokument-Erstellung und die Zuordnung der Mitarbeitenden nach Kompetenz. Die Akquise-Verantwortlichen sehen den Effekt ab der ersten Runde neuer Bekanntmachungen nach dem Start. Hochgerechnet sinkt der tägliche Aufwand von 10 Mitarbeiter-Stunden auf 30 Minuten Prüfung, also Faktor 20.

Wer hält das System auf unser Büro-Profil abgestimmt?

In den ersten sechs Monaten übernehmen wir das: Einmal im Monat passen wir die Prompts an, auf Grundlage Ihrer Rückmeldungen zu den Treffern. Danach übergeben wir die Werkzeuge an Ihr Akquise-Team: eine Oberfläche zum Verschlagworten der Referenzen, eine Pflegemaske für die Kenntnisse in der Personaldatenbank und einen Prompt-Editor mit Versionierung. Auf Wunsch bleiben wir mit einem Wartungsvertrag Ihr Ansprechpartner. Wer dauerhaft strategische Begleitung möchte, bekommt sie über unser Angebot Fractional CTO.

Wie groß muss unser Büro für das System sein?

Wirtschaftlich sinnvoll wird das System ab etwa 50 Mitarbeitenden und rund 30 Bewerbungen pro Jahr. Bei Büros mit 20 oder weniger Mitarbeitenden reicht oft schon das interne TED-Filter-System. Ab 150 Mitarbeitenden wird der Effekt besonders groß: Hochgerechnet werden in der Akquise 1,5–2,5 Vollzeitstellen frei. Sie fallen nicht weg, sondern wandern in die fachliche Planung.

Das Gleiche für Ihr Unternehmen?

Am schnellsten finden Sie das mit einem PoC-Sprint auf Ihren eigenen Daten heraus.

Sprechen Sie uns an.

30 Minuten Erstgespräch, kostenlos und unverbindlich. Wir hören zu und sagen Ihnen offen, ob und wie wir helfen können.

An Werktagen antworten wir meist innerhalb von 24 Stunden.