Ausgangslage
die macher ist unsere eigene Gründung in Metzingen: ein Ansprechpartner für alles, was an Haus, Wohnung oder Betrieb ansteht, mit Betrieben aus einem festen Partnernetz. Die Werkverträge laufen direkt zwischen Kunde und Betrieb; die macher berät, holt Angebote ein und hält alles zusammen.
Das Problem jeder Koordination: Der Stand eines Projekts lebt in Telefonaten, WhatsApp-Fotos und E-Mail-Anhängen. Der Bauherr fragt nach, der Betrieb sucht das letzte Angebot, die Projektleitung erklärt zum dritten Mal, wann der Sanitär kommt. Wir wollten einen Ort, an dem alle dasselbe sehen, und den ein Handwerker von der Baustelle aus bedienen kann.
Was wir gebaut haben
Die Website mit KI-Einstieg. Statt eines Formulars mit zwanzig Feldern steht im Hero ein Satz: „Beschreiben Sie Ihr Projekt in einem Satz.“ Per Text oder Sprache. Claude zerlegt den Satz in Gewerke, das Ergebnis erscheint als Gewerke-Netz und wandert direkt in die Anfrage. Wer keine KI will, geht am Einstieg vorbei zum Formular.
Der KI-Einstieg auf der Startseite. Die Einordnung erzeugt das Modell live.
Das Portal. Jedes Projekt hat eine Übersicht: was als Nächstes ansteht, welche Angebote auf eine Entscheidung warten, wie weit die Leistungen sind. Darunter Bautagebuch, Zeitplan, Dokumente, Fotos, Nachrichten und Budget. Zugang nur per Einladung, Anmeldung per Magic Link.
Projektübersicht aus Sicht des Bauherrn. Musterprojekt, keine Kundendaten.
Rollen statt Konten. Ob jemand ein Angebot annehmen, einen Termin verschieben oder einen Eintrag als intern markieren darf, hängt an seiner Rolle im Projekt: Projektleitung, Kunde, Gewerk oder Beobachter. Ein Betrieb sieht nur seine eigenen Angebote, ein Beobachter liest mit, der Kunde entscheidet. Dieselbe Person kann in einem Projekt Gewerk sein und in einem anderen Kunde.
Bautagebuch von der Baustelle. Ein Handwerker diktiert seinen Eintrag ins Telefon, hängt zwei Fotos an, fertig. Das Modell bringt den Text in Form, der Eintrag steht für alle Berechtigten im Projekt. Die Projektleitung kann Einträge als intern markieren, dann sieht der Kunde sie nicht.
Bautagebuch mit Sprach-Eintrag und Fotos. Musterprojekt, generierte Bilder.
Angebote, die man versteht. Jedes Angebot steht in einfacher Sprache neben dem Original. Die Projektleitung kann eines empfehlen, der Kunde nimmt an oder lehnt ab. Annehmen heißt beauftragen: Mit dem Klick entsteht der Werkvertrag zwischen Kunde und Betrieb, mit Widerrufsbelehrung und Bestätigung per Mail an beide.
Angebote mit Empfehlung der Projektleitung und Annahme durch den Kunden. Beträge erfunden.
Widerruf im Portal. Ein Verbraucher kann eine Beauftragung innerhalb der Frist widerrufen, nach § 356a BGB in zwei Stufen, mit Eingangsbestätigung. Das gehört zum Vertrag und deshalb ins Portal, nicht in eine E-Mail an den Support.
Die Verwaltung. Anfragen mit Status und Zusage binnen zwei Werktagen, Partnerverwaltung mit Vereinbarung und Prüfsumme, Projekte mit Vergabestand, Konten, Referenzen für das Projekt-Board auf der Website. Admin-Konten brauchen einen zweiten Faktor.
Ergebnis
- Ein Ort für den Projektstand. Kunde, Projektleitung, Betriebe und Beobachter sehen dasselbe Projekt, jeder seinen Teil.
- Seit März 2026 in der Beta mit echten Projekten im Einsatz, seit September 2026 offen.
- Verträge und Widerruf im Ablauf. Nutzungsbedingungen mit Zustimmung, Partnervereinbarung mit Fassung und Prüfsumme, Beauftragung mit Widerrufsbelehrung, Widerruf im Portal.
- Betrieb inklusive. Fotos in einem privaten Blob-Store mit signierten Upload-Sitzungen, Bot-Schutz auf allen Formularen, Hinweise per Mail sofort, gebündelt oder nur dringend, wählbar je Konto.
Erkenntnis
Ein Portal, das Handwerker nicht benutzen, ist keins. Deshalb ist der Weg für den Betrieb der kürzeste: Telefon, diktieren, Foto, fertig. Alles andere, Rollen, Rechte, Verträge, Widerruf, liegt darunter und muss stimmen, ohne dass jemand es sieht. Genau das ist der Unterschied zwischen einer Website und einem Produkt, das im Alltag läuft.
